Beiträge

Gastbeitrag im juris Magazin:

Aktive Nutzungspflicht des beA zum 1. Januar 2022:

5 Tipps, wie Sie das beA optimal nutzen

 

In 80 Tagen kann man um die Welt reisen. Oder sich auf die beginnende aktive Nutzungspflicht für das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) vorbereiten.

War die aktive beA-Nutzung in vielen Bereichen noch freiwillig, muss ab 2022 für die Korrespondenz mit den Gerichten (Ausnahme: BVerfG) das beA genutzt werden, Fax und Nachtbriefkasten sind passé. Dieser Beitrag hilft Ihnen, sich auf die neuen Herausforderungen einzustellen. Lesen Sie den Beitrag hier.

IRDG_2021_03_19

Bericht zum Workshop: Digitalisierung und Zivilverfahren

in der ERV-Broschüre des Deutschen Anwaltverlages.

Der Herausgeber, Dr. Wolfram Viefhues, schreibt in der Einleitung:

„In Ihrem dritten Beitrag gibt Ilona Cosack unseren Leserinnen und Lesern sehr interessante Informationen aus dem Workshop Digitalisierung und Zivilverfahren des Instituts für das Recht der digitalen Gesellschaft (IRDG) der Universität Passau vom 19.3.2021.“

D. Digitalisierung und Zivilverfahren
Verfasserin: Ilona Cosack

Der Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie an der Universität Passau veranstaltete am 19.3.2021 unter der Leitung von Prof. Thomas Riehm einen Online-Workshop, um eine breit angelegte Diskussion über die wesentlichen Inhalte und Vorschläge des Diskussionspapiers zur  Modernisierung des Zivilprozesses zu führen.
In Ergänzung zum Zivilgerichtstag vom 2.2.2021, über den in der E-Broschüre 01/2021, Rn 77 ff, Dr. 52 Viefhues berichtete, befasste sich der Workshop am 19.3. neben der Perspektive der Anwaltschaft mit der Perspektive der Schiedsgerichtsbarkeit und der Verbraucherstreitbeilegungseinrichtungen.

Nachstehend die Überschriften. Lesen Sie den kompletten Bericht und laden Sie hier die gesamte ERV-Broschüre bei Juris.

 

I. Erleichterter Zugang der Bürgerinnen und Bürger zur Streitbeilegung

II. Optimierung des elektronischen Rechtsverkehrs: Kanzlei-beA, eEB, elektronischer Nachrichtenraum (eNR)

1. Kanzlei-beA

2. Reform des eEB

3. Elektronischer Nachrichtenraum (eNR)

4. Lernen von der Schiedsgerichtsbarkeit

III. Einführung eines beschleunigten Online-Verfahrens

1. Eingabemasken und zentrale Online-Gerichte für massenhaft auftretende Streitigkeiten

2. Eingabemasken und zentrale Entscheidungsablufe bei der söp (Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr)

IV. Strukturierung des Parteivortrags und des Verfahrens

1. Gemeinsames elektronisches Dokument (Basisdokument)

2. Strukturierung des Parteivortrags mit und ohne digitale Werkzeuge in Schiedsverfahren

V. Videoverhandlung und Protokollierung

1. Virtuelle Verhandlungen per Videokonferenz und Wortprotokolle

2. Videoverhandlungen und Wortprotokolle in Schiedsverfahren

VI. (Teil)automatisierte Streitentscheidung und effizientere Verfahren durch Technik?

1. Automatisierte Sachprüfungen in Kostenfestsetzungsverfahren und Anmeldungen zu Musterfeststellungsklagen

2. Automatisierte Entscheidungsprognosen in der Verbraucherrechtsdurchsetzung

Fazit:
Der Blick über den Tellerrand der Justiz hinaus bescherte erstaunliche Einblicke. Auch wenn die Verfahren höchst unterschiedlich sind, sollte geprüft werden, welche Erfahrungen für den Einsatz in der Justiz nützlich sind. Der „Tanker“ Justiz sollte ein paar Schnellbote einsetzen, um beweglicher zu werden und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Dass die Arbeitsgruppe auch die Anwaltschaft in den Dialog einbezieht, ist sehr zu begrüßen.

Lesen Sie den kompletten Bericht und laden Sie hier die gesamte ERV-Broschüre bei Juris.

Das Programm finden Sie hier.

Veranstalter:

IRDG Institut für das Recht der digitalen Gesellschaft –

Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie an der Universität Passau

IRDG_2021_03_19

Workshop: Digitalisierung und Zivilverfahren

Online via ZOOM am Freitag, 19. März 2021, 10-17 Uhr

Um den Jahreswechsel 2020/21 hat die „Arbeitsgruppe Modernisierung des Zivilprozesses“, eingesetzt von den Präsidentinnen und Präsidenten der Oberlandesgerichte, des Kammergerichts und des Bundesgerichtshofes ein Diskussionspapier zur Modernisierung des Zivilprozesses vorgestellt. Dieses Diskussionspapier wurde auf dem bundesweiten Zivilgerichtstag am 2. Februar 2021 und auch schon zuvor in verschiedenen Foren intensiv diskutiert. Teile davon haben schon aktuelle Gesetzgebungsprojekte des BMJV inspiriert. Es ist bereits jetzt abzusehen, dass dieses Papier die Grundlage für wesentliche Reformschritte des Zivilprozessrechts bilden wird.
Umso wichtiger ist eine breit angelegte Diskussion über die wesentlichen Inhalte und Vorschläge des Diskussionspapiers, das bislang ausschließlich aus dem Blickwinkel der staatlichen Zivilgerichtsbarkeit heraus entwickelt wurde. Neben der Perspektive der Anwaltschaft, die durch einige Vorschläge intensiv betroffen wird (etwa zum strukturierten Parteivortrag und zur Kommunikation mit dem Gericht), fehlt bisher noch die Perspektive anderer Einrichtungen, die ebenso wie die staatliche Zivilgerichtsbarkeit mit der Beilegung zivilrechtlicher Streitigkeiten befasst sind und daher in vielen Fällen vor den gleichen Herausforderungen stehen: Die Schiedsgerichtsbarkeit und die Verbraucherstreitbeilegungseinrichtungen.
Der Austausch dieser Einrichtungen mit der Arbeitsgruppe der Zivilgerichtsbarkeit verspricht besonders fruchtbar zu sein: Einerseits dienen alle genannten Institutionen dem gleichen Ziel, nämlich der konsensualen oder autoritativen Beilegung zivilrechtlicher Streitigkeiten im Rechtsstaat. Andererseits genießen die nicht-staatlichen Streitbeilegungseinrichtungen den Vorteil, aufgrund ihrer Diversität und der privatautonomen Ausgestaltung ihrer Verfahrensordnungen wesentlich flexibler agieren zu können als die an die ZPO gebundene Zivilgerichtsbarkeit. Diese dienen so schon seit vielen Jahren gewissermaßen als Experimentierfeld für den Umgang mit der Digitalisierung zivilrechtlicher Streitbeilegung. Das betrifft nicht nur den Einsatz technischer Lösungen zur Administration der Verfahren, sondern auch und insbesondere die Entwicklung von Verfahrensordnungen, die auf eine digitale Verfahrensführung und effiziente Streitbeilegung unter gleichzeitiger Wahrung rechtsstaatlicher Maßstäbe ausgerichtet sind.
Ziel dieses Workshops ist es, den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertreter der genannten Einrichtungen und mit der interessierten Fachöffentlichkeit zu ermöglichen, um wechselseitig von den bereits gemachten Erfahrungen und bereits entwickelten Ideen zu profitieren. Grundlage für den Workshop bildet das Diskussionspapier der Justiz-Arbeitsgruppe, dessen Vorschläge aus der Perspektive der staatlichen Ziviljustiz, der Schiedsgerichtsbarkeit und der Verbraucherstreitbeilegungseinrichtungen beleuchtet und mit jeweils eigenen Erfahrungen bereichert werden sollen.

Das Programm finden Sie hier.

Veranstalter:

IRDG Institut für das Recht der digitalen Gesellschaft –

Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie an der Universität Passau

Wann: Freitag, 19. März 2021 | 10:00 – 17:00 Uhr

Wo: Online

Hier geht es zur Anmeldung

2. Düsseldorfer Legal Tech Pitch

Lernen Sie digitale Workflow-Lösungen für ihren Arbeitsalltag kennen!

Beim 2. Düsseldorfer Legal Tech Pitch moderiert Ilona Cosack am Mittwoch, 16. September 2020 von 18 – ca. 20 Uhr den Pitch von vier ausgewählten Legal Tech Unternehmen. In jeweils 12 Minuten hören und erleben Sie spannende Pitches für Ihren Arbeitsalltag. An die Pitches schließt sich eine moderierte Fragerunde und Podiumsdiskussion an.

Es präsentieren:

Rechtsanwalt Christian Solmecke, Legalvisio

Die Legalvisio GmbH wurde 2016 in Kooperation der Kölner Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE (WBS) und der HW Partners AG gegründet. Die HW Partners AG etablierte sich mit Scopevisio als eine der ersten Cloud-Unternehmenssoftware am Markt. Gelenkt von Christian Solmecke entwickelte WBS eine eigene Kanzlei-Software, die über die Jahre mehr Prozesse der Kanzlei digitalisierte. Damit verbindet Legalvisio das Cloud-Software-Wissen der HW Partners AG und die Kanzleimanagement-Software der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE

Legalvisio hat das Ziel, die Arbeit des Anwalts und die Kanzlei zu digitalisieren. Dabei wird die Lösung nicht am Reißbrett entworfen, sondern basiert auf der Erfahrung der Anwälte und Entwickler, die das Team bilden. Zusätzlich setzen wir in der Entwicklung auf das Feedback unserer Kunden und geben hier die Möglichkeit, Legalvisio mitzugestalten, damit es sich nahtlos in die Arbeitsweise des Anwalts einfügt. Legalvisio versteht sich nicht nur als Software-Entwickler, sondern auch als Partner bei der Digitalisierung Ihrer Kanzlei.

 

Stephanie Bogendörfer, Geschäftsführerin der 5FSoftware

5FSoftware bietet eine Lösung zur sicheren Mandantenkommunikation für Berufsgeheimnisträger und Unternehmen, made und hosted in Deutschland. Sicherer Datentransfer, passwortgeschützt und verschlüsselt, und virtuelle Projekträume werden hierbei mit individualisierbaren Prozessen und einem intuitiven Aufgabentool völlig neu kombiniert. Über die Collaboration Plattform können große Mengen von Daten und Dokumenten mit übersichtlichen Statusinformationen in Dashboards aufbereitet werden, sowohl für den Sender als auch für den Empfänger. So können komplexe Vorgänge, wie bspw. Jahresabschlussprüfungen oder Due Diligence, einfach und strukturiert dargestellt und bearbeitet werden. Hierbei werden alle Ereignisse in einem revisionssicheren Audit Trail protokolliert.

5FSoftware wurde im Juli 2018 gegründet. Über ein gemeinsames Projekt in der Vergangenheit lernten wir uns zufällig kennen. Wir formten schnell ein Team mit unterschiedlichem Erfahrungshintergrund von Wirtschaftsprüfer über Anwalt, Unternehmerin, Projektleiter und IT-Nerd. Uns eint die Vision, die Kommunikation zwischen Berufsgeheimnisträgern und Unternehmen einfacher zu machen, als wir es bisher leidvoll selbst erlebt haben. Obwohl die Gestaltungsberatung der Berufsgeheimnisträger unserer Meinung nach im Vordergrund stehen sollte, ist der gegebene administrative Aufwand bei ihnen sehr hoch und nimmt oft einen übergeordneten Stellenwert ein. Für den Unternehmer hingegen sind es oft unübersichtliche Anforderungen, die neben dem eigentlichen Geschäft zusätzlich bearbeitet werden müssen aufgrund (steuer-)rechtlicher Zwänge. Diese Erfahrungen kennen wir aus der Sichtweise von beiden Parteien.

 

Rechtsanwalt Uwe Horwath, METHODIGY

Die METHODIGY GmbH ist ein mit dem Gründerpreis Baden Württemberg 2018 ausgezeichnetes Softwareunternehmen mit Sitz in Esslingen am Neckar. Sie entwickelt und vertreibt die Software METHODIGY.

METHODIGY ist ein Wissensorganisationssystem für die juristische Wissensarbeit, das sich nahtlos in vorhandene IT-Systeme und elektronische Akten in Kanzleien und Rechtsabteilungen einfügt. Es unterstützt Rechtsanwälte auf bisher einmalige Weise bei ihrer täglichen Arbeit, indem sie (Sinn-) Zusammenhänge zwischen Informationen in Wissensstrukturen abbildet. Die Software verlinkt Akteninformationen, Recherchen, Textbausteine und Vorlagen zu dynamischen Wissensstrukturen. Mit dem Relationsmodul von METHODIGY können Rechtsanwälte große Informationsmengen in elektronischen Akten intelligent auswerten und verwertbar machen.

 

Daniela Müller – Sales Manager Legal – DACH, Nuance Communications Germany GmbH

Nuance ist Pionier und Marktführer im Bereich dialogorientierter KI-Innovationen, die Intelligenz in die tägliche Arbeit und das tägliche Leben bringen. Das Unternehmen liefert Lösungen, die verstehen, analysieren und auf Menschen reagieren, um die menschliche Intelligenz zu verstärken und Produktivität und Sicherheit zu erhöhen. Spracherkennung in Rechtsanwaltskanzleien – damit Ihre Klienten schneller zu ihrem Recht kommen. Mit Dragon Spracherkennung liefern wir Spracherkennung für den professionellen Einsatz – flexibel, skalierbar und sicher.

Wir zeigen Ihnen, wie KI und Cloud-Anwendungen die Arbeitswelt revolutionieren und wie Rechtsanwälte bzw. Kanzleien jeden Tag von Spracherkennung profitieren können um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

Veranstalter:

Sack Fachmedien und legal-tech.de veranstalten den 2. Düsseldorfer Legal Tech Pitch.

Wann: Mittwoch, 16. September 2020 | 18:00 Uhr  (Einlass 17:30 Uhr)

Wo: Fachbuchhandlung Sack, Klosterstraße 22, 40211 Düsseldorf

Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung

MAKE CHANGE HAPPEN

Der 4. Anwaltszukunftskongress #AZK2019 lieferte eine interessante Mischung aus Zukunftsvisionen, konkreten Themen und Workshops zur schnellen Umsetzung.

Hören und sehen Sie eine kurze Zusammenfassung als Video und einige Impressionen.

Nadia Neuendorf vom FFI-Verlag war für legal-tech.de dabei und hat die Veranstaltung in Wort und Bild begleitet.

SAVE THE DATE: Der #AZK2020 findet am 1. und 2. Oktober 2020 in Berlin statt.

Kanzleimanagement: Neue Technologien und Methoden für die Zukunft Ihrer Kanzlei

Beim 4. Anwaltszukunftskongress #AZK2019 moderiert Ilona Cosack am 10. Oktober 2019 von 14 – 16 Uhr die Breakout-Session zum Kanzleimanagement.

Professor Dr. Bruno Mascello, Universität St. Gallen,

Rechtsanwalt Volker Himmen, Arbeitsgemeinschaft Kanzleimanagement im DAV,

und Rechtsanwalt Jens Haubold, Partner der Kanzlei TSP,

zeigen Wege und Lösungen für kleine und mittelständische Kanzleien auf.

Lesen Sie hier, was die Teilnehmer erwartet. Jeder Teilnehmer kann konkrete Tipps und Hinweise für seine Kanzlei mitnehmen, die unmittelbar in der Praxis umgesetzt werden können.

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